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Von der Wende bis heute

Durch die Geschichte der Jugendarbeit

Entdecke die Themen der Ausstellung und höre die Geschichten ihrer Zeitzeug*innen.

In fünf kurzen Kapiteln erzählt der Audioguide von Jugendarbeit in der DDR, den Jahren des Aufbruchs und den Menschen, die diesen Wandel geprägt haben. Wähle ein Kapitel aus oder starte beim Prolog.

Die Ausstellung aus jedem Blickwinkel

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Kapitel 1

Jugend in der DDR: Zwischen Fürsorge, Ideologie und Freiraum

Die Jugendhilfe war ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Systems der DDR und setzte sich aus einem engmaschigen Netz aus sehr unterschiedlichen Einrichtungen und Maßnahmen zusammen. Unter den übergeordneten Bereich der Jugendhilfe fielen vor allem die Tätigkeitsfelder Erziehungshilfe, Vormundschaftswesen, Rechtsschutz für Minderjährige und die Heimerziehung. Die verschiedenen Bereiche der Jugendhilfe unterschieden sich in ihren Ausprägungen untereinander stark und sollten keinesfalls gleichgesetzt werden. Während die Heimerziehung durch ihre repressiven Umerziehungsmaßnahmen ein dunkles Kapitel der Jugendpolitik der DDR darstellte, boten andere Einrichtungen bei entsprechendem Personal punktuell Schlupflöcher und damit auch Entfaltungsmöglichkeiten und Freiräume.

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Kapitel 2

Die Wendejahre – Umbruch und Unsicherheit

Mit der Wende 1989 gerieten die Strukturen der DDR-Jugendarbeit in eine existenzielle Krise. Die Freie Deutsche Jugend (FDJ) verlor ihre zentrale Rolle, Pionierhäuser und Jugendklubs standen plötzlich ohne Finanzierung und organisatorischen Rückhalt da. Viele Einrichtungen mussten schließen, während andere mit improvisierten Mitteln versuchten, die Arbeit aufrechtzuerhalten. Allein bis zum Jahr 1991 schloss die Hälfte aller Jugendklubs und die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, die zuvor eng in die staatlichen Strukturen eingebunden waren, fanden sich in einem rechtlichen und finanziellen Vakuum wieder. Dadurch fielen immer mehr Orte weg, die nicht nur eine grundlegende kulturelle Versorgung sicherten, sondern auch bedeutende soziale und gemeinschaftsfördernde Aufgaben erfüllten.

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Kapitel 3

Neustart ohne Anleitung: Jugendarbeit zwischen Engagement und neuen beruflichen Anforderungen

Der Fall der Mauer 1989 bedeutete für die Jugendarbeit in Ostdeutschland einen abrupten Umbruch. Die zentral gesteuerten Strukturen der DDR – von Pionierhäusern bis zu Jugendclubs – wurden in ihrer bisherigen Form aufgelöst, und mit ihnen verschwanden die vertrauten Angebote. Fachkräfte, die zuvor in staatlichen Programmen tätig waren, verloren ihre Stellen oder mussten sich beruflich neu orientieren. Zurück blieb eine Lücke, die in den frühen 1990er Jahren vor allem durch ehrenamtliches Engagement, autodidaktische Initiativen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefüllt wurde.

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Zum Zuhören

Der Audioguide

  1. 1. Prolog

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  2. 2. Kultur in der DDR (Litfaßsäule)

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  3. 3. Die Wendejahre – Umbruch und Unsicherheit

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  4. 4. Wir waren dabei – Zeitzeug*innen

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  5. 5. Epilog – Was bleibt?

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